Die Stiftung Michael Thomas Schröder – Sammlung für Gegenwartskunst präsentiert vom 21. Mai bis zum 26. Juli 206 sieben Positionen unter dem gemeinsamen Titel „Stadt – Ort der Vielfalt, Ort der Widersprüche“. Vertreten sind: Paul Blankenburg, Werner Brunner, Ralf Ehrhardt, Volkmar Förster, Dieter Herrmann, ILona Ottenbrink und Werner Steinbrecher.
Gezeigt wird auf äußerst vielfältige Weise die Ambivalenz der Erfahrungen, die Mensch mit Städten machen. Das Leben in Städten auf der ganzen Welt läßt urbane Räume zugleich als Orte der Verdichtung und Vereinzelung erleben, atemlose Dynamik und lähmende Stagnation, Hoffnung und Verheißung ebenso wie Überforderung und Enttäuschung… Die künstlerische Wahrnehmung von architektonischen Strukturen und sozialem Gefüge führt zu uneindeutigen Bildwelten, die Städte weder nur feiern können, noch nur verurteilen.
Die enorme Vielfalt der Stadt als Lebensraum und Konfliktfeld, als kulturell vielfältiger und durch Brüche geprägter Ort lädt Kunstschaffende zu ausdauernder Reflexion und immer wieder neuer Positionierung ein. Auch die Frage nach Gestaltungsmöglichkeiten, Materialin und Techniken stellt sich nicht nur einmal im Laufe eines Künstlerlebens.
Dieser Ausstellungshöhepunkt verdient dringende Empfehlung!
Bernd